Asiatische Vielfalt

Duftende Gewürze, exotische Zutaten, buntes Treiben rund um die Garküchen – das ist es, was die asiatische Kochkunst ausmacht. Vielfältige Ausprägungen und Feinheiten ergeben sich dabei allein durch die Größe des asiatischen Kontinents und den sich zum Teil sehr voneinander unterscheidenden Ländern. Ein Blick in die Töpfe der drei Koch-Regionen Japan, Thailand & Korea zeigt, welche Speisen sich in einer jahrtausendelangen Tradition entwickelt haben.

Japanese Food

Ob Sushi, Wokgemüse oder gebratene Ente – die japanische Küche verfügt über viele Delikatessen. Sie ist reich an köstlichen Speisen und voller Vitamine. Fast nirgendwo wird so schonend gekocht wie in Japan. Japaner legen Wert auf Harmonie beim Essen. Jede Zutat wird sorgfältig ausgewählt und perfekt mit anderen Zutaten abgestimmt. Tofu und Miso haben eine lange Tradition. Auch Fisch und Reis gehören zu den Basics der japanischen Küche. Eingewickelt in Seetang werden sie zu einer echten Köstlichkeit. Sushi gibt es in zahlreichen Variationen und gilt selbst bei den Japanern als edle Speise, die vornehmlich zu besonderen Anlässen verzehrt wird.

Neben Sushi zählen Tempura (kleine, frittierte Leckerbissen aus frischen Zutaten wie Garnelen, Auberginen etc.), Yakitori (mundgerechte Hähnchenfleischstücke, gesteckt auf einen Bambusspieß) oder auch Sashimi (roher Fisch, serviert mit japanischen Leckerein) zu den typischen Gerichten.

Koreanische Küche

„Gimchi“ ist das Stichwort, wenn es um die koreanische Küche geht. Denn kaum eine Mahlzeit in Korea kommt ohne diese Beilage aus. Hinter dem früheren Vitamin- und Mineralstofflieferant für den Winter, verbirgt sich fermentiertes Gemüse aus Chinakohl und Rettich, rotem Pfeffer, Knoblauch und Fischsoße in Salz eingelegt.

Die koreanische Küche ist der chinesischen Küche ähnlich. Auch in Korea ist Reis das Hauptnahrungsmittel und es wird viel im Wok gekocht. Allgemein ist die koreanische Küche aber wesentlich würziger und schärfer als die ihres Nachbarlandes China. Neben Reis ist Gemüse das Grundnahrungsmittel der Koreaner. Daneben gibt es Fisch, der oft roh verzehrt wird. Typische Gewürze in Korea sind rote Peperoni, Schalotten, Sojasauce, fermentierte Sojabohnenpaste, Ingwer und Sesamöl.

Thai Food

Allseits beliebt und sehr verbreitet ist die Thai-Küche. Essen und Trinken ist in Thailand Ausdruck von Geselligkeit. Kochen die Thailänder für Feste, gibt es keine strengen Menüfolgen. Stattdessen werden alle warmen und kalten Speisen gleichzeitig serviert. Aus frischen Meeresfrüchten und Fisch, Fleisch, frischen Gemüsesorten, Obst und vielfältigen Gewürzen und Kräutern, wie Koriander oder Zitronengras, werden köstliche Gerichte gezaubert, die sich dekorativ um den Mittelpunkt Reis gruppieren.

Die Landesküche ist durch die geographische Lage, Kultur und Religion des Landes geprägt. Wokgerichte aus China und exotische Gewürze aus Indien haben die thailändische Küche stark beeinflusst. Dennoch besitzt sie einen einzigartigen, unverwechselbaren Charakter. Dabei sind regionale Unterschiede gering. Im Norden wird Klebreis dem Langkornreis vorgezogen, wohingegen im Süden die Curries schärfer gewürzt werden. Weltberühmt sind einige thailändische Gerichte aus der Gruppe der „Gaeng“, die gemeinhin als „Curry“ bezeichnet werden. Im Unterschied zum indischen Curry werden die thailändischen „Gaeng-Gerichte“ nicht aus gemahlenen Gewürzen hergestellt, sondern aus einer „Curry“-Paste. Eines der wohl bekanntesten Gerichte Thailands ist„Tom Yam“. Diese würzige, sauer-scharfe Suppe wird mit Fischsauce, Schalotten, Zitronengras, Limonensaft, Galangal, Tamarinde und vielen Chillies gewürzt. Ein weiteres klassisches Gaeng-Gericht ist „Kaeng Phet“ (wörtlich „Scharfe Suppe“), das außerhalb Thailands als Rotes Thai-Curry bekannt ist.

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