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Glutenfreie Ernährung

© Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e.V.

Ein frisch gebackenes Brot zum Frühstück oder ein saftiges Stück Kuchen am Nachmittag – darauf zu verzichten ist für die meisten Menschen undenkbar. Doch für diejenigen, die kein Gluten (ein Klebereiweiß, das in verschiedenen Getreidearten vorkommt) vertragen, gehört dieser Verzicht zum Alltag. Denn schon ein Bissen kann ausreichen, dass der Körper mit Beschwerden wie z.B. Bauchkrämpfen reagiert. Doch auch ohne Gluten lässt es sich genießen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen und geben ein paar hilfreiche Tipps für den Alltag mit einer Glutenunverträglichkeit. 

Zöliakie – Was ist das eigentlich?

Zöliakie ist der medizinische Fachbegriff für eine chronische Entzündung des Dünndarms, hervorgerufen durch Glutenunverträglichkeit, die teils erblich bedingt ist. Die einzige Therapiemöglichkeit besteht derzeit in einer glutenfreien Ernährung. Nach Angaben der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V. leben heute ungefähr 300.000 Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit in Deutschland. Meist tritt die Krankheit das erste Mal im Kindesalter auf, doch auch bei Menschen zwischen 20 und 40 Jahren kann Zöliakie diagnostiziert werden. Die Symptome reichen von Durchfall und Erbrechen bis hin zu Gewichtsverlust. Daher ist die Erkrankung oft nur schwer zu erkennen, durch eine glutenfreie Ernährung allerdings gut zu behandeln. Ein paar Tipps für den richtigen Einkauf haben wir für Sie zusammengestellt.

Glutenfrei einkaufen

  • Informieren Sie sich, welche Lebensmittel Gluten enthalten und welche nicht. Eine Übersicht können Sie hier downloaden.
  • Bei der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft e.V. DZG gibt es eine Liste mit den häufigsten, im Handel erhältlichen glutenfreien Produkten. Das hilft beim Einkauf!
  • Schauen Sie sich in der Onlinewelt um. Eine wahre Produktvielfalt und einen unkomplizierten Einkauf bieten Onlineshops, die sich auf den Verkauf von glutenfreien Produkten spezialisiert haben wie z.B. www.glutenfrei-supermarkt.de
  • Achten Sie genau aufs Etikett. Seit November 2005 müssen die 14 wichtigsten Allergene in Lebensmitteln ausgewiesen sein. Die Kennzeichnungspflicht gilt jedoch nur für verpackte, nicht für lose Ware. Wenn Ihnen eine Zutat auf dem Etikett nicht geläufig ist, lassen Sie das Produkt lieber im Regal stehen.
  • Glutenhaltige Stärke muss eigens deklariert werden. Die Etikettbezeichnungen „Stärke“ und „modifizierte Stärke“ stehen laut EU-Bestimmung vom Februar 2000 für glutenfreie Stärke.
  • Vorsicht bei Einkäufen im Ausland. Auch, wenn Produkte und Marke identisch sind, kann die Zutatenliste variieren. Deshalb: Etiketten gut studieren oder Auskunft über die Zöliakiegesellschaft des entsprechenden Landes einholen.
  • Denken Sie daran, dass es zu Beeinträchtigungen Ihrer glutenfreien Lebens- und Nahrungsmittel kommt, wenn Sie diese z. B. zusammen mit nicht-glutenfreien Produkten lagern. Also besser getrennt aufbewahren und zubereiten.

Die glutenfreie Sojasauce von Kikkoman

Für Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, hat Kikkoman eine passende Sojasauce entwickelt. Die natürlich gebraute Tamari glutenfreie Sojasauce bringt Würze und Abwechslung in die bewusste Ernährung. Und sie verspricht all den Menschen, die sich glutenfrei ernähren müssen, eine deutlich reichhaltigere Geschmacksvielfalt. Sie wird ohne Weizen, das heißt nur aus Sojabohnen, Wasser, Salz und Essig gebraut – natürlich ohne den Zusatz von künstlichen Geschmacksverstärkern und Farbstoffen. Dabei kann man sie genauso vielseitig einsetzen wie die original natürlich gebraute Sojasauce: So gut wie alle Gerichte lassen sich mit ihr verfeinern und würzen. Erhältlich ist die 250 ml Flasche über das Onlineportal www.glutenfrei-supermarkt.de oder in ausgewählten Supermärkten.