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© Authentisch genießen mit Stäbchen

Authentisch genießen mit Stäbchen

Wer die Asia-Küche liebt, wird sich früher oder später ganz sicher mal daran versuchen, mit Stäbchen zu essen. Aber: Wo kommen diese eigentlich her und ist Stäbchen gleich Stäbchen? Schauen wir mal.

Schätzungen zufolge wurden die ersten Essstäbchen schon 3.500 vor Christus in China verwendet. Buddhistische Mönche auf Wanderschaft sollen die Stäbchen im ganzen asiatischen Raum verbreitet haben. Ursprünglich waren Stäbchen aus Bambus oder einem anderen geschmacksneutralen Holz. Wohlhabende Kaufleute oder gehobene Schichten gönnten sich besonders luxuriöse Exemplare aus Jade oder Elfenbein.

Japanische Stäbchen sind eher kurz, denn hier bekommt jeder portionsweise sein Essen serviert und man isst aus einem eigenen Schälchen. Da Fisch eine wichtige Rolle in der japanischen Küche spielt, haben die Stäbchen eine Spitze, mit der sich Fisch leichter festhalten und teilen lässt. Übrigens sind die chinesischen Stäbchen im Vergleich zu japanischen länger, während man in Korea ebenfalls kurze Stäbchen verwendet, die meist aus Metall gearbeitet sind.

Kleiner Stäbchen-Knigge: Es gibt ein paar Dinge, die ihr auf keinen Fall machen solltet. So gilt es als sehr unhöflich, mit den Stäbchen auf andere zu zeigen. Auch das Weitergeben von Speisen von Stäbchen zu Stäbchen oder das Aufspießen ist nicht gern gesehen. Nach dem Essen legt man die Stäbchen nicht auf Teller oder Schüsseln, sondern ordentlich nebeneinander links vom Essgeschirr ab, Überkreuzen gilt als unfein.

Mit Stäbchen essen ist in jeder Hinsicht eine Kunst für sich. Aber wer Lust auf authentisch asiatischen Genuss hat, sollte sich ruhig daran versuchen. Viel Vergnügen!