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BBQ – Mehr als nur Grillen
© Evan Wise / Unsplash
Schon gewusst?

„Barbecue“ wird oft als Synonym für Grillen benutzt. Die beiden Arten der Fleischzubereitung unterscheiden sich jedoch in vielerlei Hinsicht.

BBQ – Mehr als nur Grillen

Auf den Spuren der Fleischzubereitung auf Amerikanische Art 
 

Für viele ist es der Inbegriff des Genusses: das Barbecue (kurz BBQ). Der Kult aus Amerika ist vor allem im Sommer eine willkommene Alternative zum sonstigen Kochen nach Wochenplan. Was viele nicht wissen: Beim Barbecue handelt es sich nicht um ein klassisches Grillrezept, sondern um eine spezielle Garmethode, die dem Grillgut eine ganz besondere Note verleiht. Wir haben uns die kulinarische Spezialität einmal näher angeschaut.

 
Teriyakisaucen fertig auf den Tisch

Ob man es nun Barbecue oder Grillen nennt, beides lässt sich mit Kikkoman Teriyakisaucen verfeinern. Teriyaki ist eine spezielle Zubereitungsart, bei der die Zutaten vor dem Grillen mariniert oder vor dem Servieren kurz glasiert werden. Die Kikkoman Teriyakisaucen sorgen für das typisch süß-herzhafte Aroma. Probier doch mal unsere verschiedenen Varianten aus - zum Beispiel die mit geröstetem Knoblauch!

Ein Event mit langer Vorgeschichte

Die Herkunft des Begriffes „Barbecue“ lässt sich nicht eindeutig feststellen. Wahrscheinlich stammt er aber aus der Ableitung des spanischen Worts „barbacoa“, welches der südamerikanischen Indianersprache der Taino entsprang. Denn die Zubereitungsmethode des langsamen Erwärmens von Fleisch im Rauch war bereits zur Zeit der spanischen Eroberung Amerikas in der ganzen Karibik und die Festlandsküste entlang bis nach Brasilien verbreitet.

So entwickelte sich das BBQ aus Schlachtfesten zu einer Art Get-together der Vorzeit. Da diese unter freiem Himmel und vor allem auch mit vielen Menschen stattfanden, wurden sie nicht nur Mittelpunkt von Familienfeiern, sondern auch von Nachbarschaftstreffen und kirchlichen Festen.

Noch bevor sich der Hamburger auf dem Fast-Food-Markt etablieren konnte, besuchten Reisende sogenannte Barbecue-Gaststätten. Neben dem Hot Dog schaffte es das Barbecue zum ersten erfolgreichen Take-Away-Essen vor allem für Autofahrer. Und auch wenn die Vereinigten Staaten sich als ,,Mutter des Barbecue“ brüsten: Erfunden haben sie es nicht. 

BBQ vs. Grillen

Mittlerweile wird „BBQ“ oft als Synonym für „Grillen“ verwendet. Dabei unterscheiden sich beide Arten der Fleischzubereitung. Während beim Grillen das Fleisch direkt über der Glut brät, wird es nach BBQ Rezept im aromatischen Rauch gegart. Barbecue ist aber nichts für Ungeduldige. Anders als beim herkömmlichen Grillen dauert es länger eine Wurst zu bräunen. Für die etwas längere Zubereitung wird man aber in jedem Fall belohnt: der Unterschied ist schmeckbar.

Und für die experimentierfreudigen Genießer gibt es noch den Smoker. In einer gesonderten Kammer wird Holz entzündet. Der heiße Rauch zieht von dieser Kammer in die sogenannte Garkammer. Hier liegt das Fleisch und gart langsam vor sich hin. Über einen Schornstein wird der Rauch schließlich nach draußen geleitet. Große Smoker haben nicht nur einen kleinen Rauchabzug, sondern einen großen senkrechten Turm. In dem kann das Grillfleisch warm gehalten oder Fisch geräuchert werden.

Welchem Grillmeister schlägt bei dieser Vorstellung nicht das Herz höher?

Und wenn ihr alles über Marinaden erfahren wollt, dann haben wir hier ein How-To-Video zu BBQ-Marinaden für euch: