1. Kikkoman
  2. Food Blog
  3. Bento-Box – die bessere, bunte Brotdose
None

Bento-Box – die bessere, bunte Brotdose

Die japanische Box ist praktisches, modernes Meal Prep, das auch noch toll aussieht. Das macht nicht nur Erwachsene satt, sondern auch Kinder froh.

Die Bento-Box: Nach Sushi ist dieser Trend aus Japan nach Europa gekommen, um zu bleiben. Ursprünglich wurde die Bento-Box schon vor Jahrhunderten erfunden, um Adelige und reiche Geschäftsleute mit feinen Speisen zu versorgen. Aber auch für die Ausstattung der eigenen Küche wird die Kiste für alle attraktiv, die kulinarisch auf Abwechslung und Vielfalt setzen. Im Gegensatz zur Tupperbox, punktet sie durch ihre verschiedenen Fächer und Förmchen.

Was bedeutet „bento“ übersetzt?

Die Box, die hierzulande aus Kunststoff, Edelstahl oder Holz und je nach Modell auch stapelbar angeboten wird, heißt nicht etwa in ihrem Heimatland Japan „bento“. Der Begriff meint vielmehr die Präsentation von vielen, kleinen Gerichten und Zutaten – sprich die Darreichungsform der Speisen.

Neben der Auswahl der Minimahlzeiten legen viele Fans von Bento auch auf das optische Arrangement einen Fokus. In Japan belegen Mütter sogar Kurse, um ihrem Nachwuchs das Außer-Haus-Essen im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen.

Sowohl bei der Kreativität als auch beim Inhalt sind bei dem Thema Bento-Box fast keine Grenzen gesetzt. Denn mit ihren vielen verschiedenen Fächern hat man sein kleines Mittagsmenü mit ihr immer dabei und parat.

Was kommt in die Bento Box: Fisch, Fleisch oder Gemüse?

Klassisch besteht ein Bento aus einer Sättigungsbeilage wie Brot, Reis, Quinoa, Nudeln oder (Süß-)Kartoffeln, zu der dann Fleisch, Fisch und Gemüse kommen. In die restlichen Fächer gesellen sich rohe, eingelegte oder gekochte Beilagen wie Kimchi und Salat. Außerdem eignen sich Kerne oder Nüsse als zusätzliche Knabberei noch wunderbar.

Aber welches Fleisch macht sich am besten? Steak oder Schnitzel müssen ja mindestens in Streifen geschnitten werden, damit sie in die Bento-Box passen und auch dann benötigt man Besteck. Wer darauf verzichten möchte, greift alternativ zu Buletten, kleinen Würstchen oder in Würfel geschnittene Hühnerbrust.

Hier geht es zum Rezept: Bento-Box mit Teriyaki-Hühnchen


Fisch kommt im Land des Sushis selbstverständlich alternativ und traditionell in die Box. Wer sich für die rohe Variante entscheidet, muss unbedingt auf absolute Frische achten. Alternativ macht sich geräucherter und gekochter Lachs sehr gut. Auch ein paar Garnelen oder kleine Fischfrikadellen passen perfekt.

Hier geht es zum Rezept: Bento-Box mit Teriyaki-Lachs

Die größten Variationsmöglichkeiten eröffnen sich bei vegetarischen und veganen Varianten der Bento-Box. Obst und Gemüse kann in Sticks oder Würfel geschnitten werden. Ganz nach eigenem Geschmack und Meal-Prep-Zeit entscheidet man sich bei Äpfeln, Bohnen, Brokkoli, Paprika, Trauben oder Tomaten für die rohe oder gedünstete Variante. Je nach Saison bringen auch Pilze, Spargel oder Kürbis Abwechslung in die Fächer. Bleibt dann noch Platz, machen sich auch gekochte Eier und Tofu ganz wunderbar.

Hier geht es zum Rezept: Bento-Box mit Edamame-Reis-Räuchertofu


Worüber freuen sich Kinder in ihrer Bento-Box?

Bento-Boxen sind bei der Ernährung der Kleinsten für Eltern eine Win-Win-Situation. Da Kinder ihr Essen per se lieber in ihre Einzelteile zerlegt mögen. Außerdem erhöhen sie durch die diversen Minigerichte die Chancen, dass sich der Nachwuchs spielerisch wie abwechslungsreich ernährt. Ob Käsewürfel, kleine Wraps oder mit der Herzchenform ausgestochene Gurkenscheiben – bei soviel Liebe zum Detail werden es die Kids ihren Eltern mit einem gesunden Appetit und einer leeren Box danken.

Hier geht es zum Rezept: Bento-Box mit Halloumi und roten Nudeln

Diese Tipps helfen beim Bento-Box-Packen

Auch wenn sich viele kleine Köstlichkeiten in der Box bestens machen, sollte man ein paar Dinge beachten:

  • (Zäh-)flüssige Speisen wie Dips und Saucen können schwierig werden, wenn die Box nicht 100 Prozent dichthält. Hier sollte man beim Kauf direkt auf Gummidichtungen achten oder die Box sicherheitshalber zu Hause einmal mit Wasser füllen, auf den Kopf stellen und testen, ob etwas ausläuft.
  • Feuchte Zutaten sollte man generell von den trockenen trennen – genauso warme von kalten.
  • Wenn die getrennten Fächer nicht reichen, kann man mit Backpapier, kleinen Gläschen oder Muffin-Förmchen nachrüsten. Eine charmante essbare Alternative sind außerdem Salat- oder Algenblätter.
  • Frittiertes eignet sich generell bedingt, weil es in der Box schnell pappig wird.
  • Sämtliche Fächer sollten gut gefüllt sein, damit das Essen nicht verrutscht.

Und noch einen extrem praktischen Nebeneffekt hat die Mahlzeit zum Mitnehmen: Sie verwertet Essensreste elegant wie restlos. Für Morgenmuffel und Bento-Neulinge empfiehlt es sich, schon abends die Box zu befüllen. Alle anderen stellen sie sich morgens frisch zusammen. Falls einzelne Gerichte zum Mittag warm sein sollen, hat eine mikrowellengeeignete Bento-Box Sinn.

Weitere Bento-Rezepte findet ihr auf unserer Rezepte-Seite!
 

Schon gewusst?

Bento-Boxen sind für einfache kalte Gerichte konzipiert, so dass sie sowohl für Sushi als auch traditionelle Sandwiches geeignet sind.

Schon gewusst?

Kikkoman Sojasauce wird nach einem mehr als 300 Jahre alten Rezept gebraut. Sechs Monate dauert es, bis sie aus den vier wesentlichen Zutaten hergestellt ist.