Ein Kult aus Japan, der Europa erobert

Was Bento-Boxen sind und wie man sie befüllen kann

Sie sind extrem praktisch und machen jede Mittagspause zu einem richtigen Highlight: Bento-Boxen. Der Kult aus Japan erobert Europa und bietet eine abwechslungsreiche Alternative zur „gewöhnlichen“ Butterbrotdose. Die Behältnisse leben von ungewöhnlichen Designs und ermöglichen durch integrierte Fächer, dass Speisen ohne lästiges Vermischen transportiert werden können. Das Außergewöhnliche an dieser japanischen Lunchbox: Mit ihr ist ein richtiger Trend um das dekorative Zusammenstellen einer gesunden Mahlzeit entstanden – eine wahre Inspiration und für uns Grund genug, die Welt der Bento-Boxen vorzustellen.

Bento-Boxen: Eine japanische Kulturgeschichte

Kaum jemand würde beim Anblick der kunterbunten und hochmodernen Bento-Boxen denken, dass ihre kulturellen Ursprünge sehr weit zurückliegen. Bereits seit dem fünften Jahrhundert transportieren Menschen in Japan ihre Mahlzeiten in Behältnissen mit Trennwänden. Moderne Varianten bestehen aus Holz, Aluminium oder Kunststoff, haben mehrere Fächer und sind zuweilen mehrstöckig – je nach Anzahl der Personen. Aus dem heutigen Alltag in Japan sind Bento-Boxen nicht mehr wegzudenken. Berufstätige und Schulkinder – alle benutzen sie. Mittlerweile ist durch das praktische Behältnis ein richtiger Essenstrend entstanden und das nicht nur in Japan. In zahlreichen Blogs tauschen sich Bento-Fans aus der ganzen Welt über Tipps und Techniken aus, um die kultige Lunchbox kreativ zu befüllen. Ganz getreu dem Motto „Das Auge isst mit“ entstehen kleine Kunstwerke, die die Vorfreude auf die Mittagspause oder den Snack zwischendurch stärken.

Eine Kunst für sich: Bento-Boxen richtig bepacken

Bento-Boxen sind nicht nur von außen schick anzuschauen. Auch ihr „Innenleben“ ist in der Regel sehr attraktiv und lebt von kreativen Ideen. Jeder kann seine Bento-Box kunstvoll befüllen – beachten sollte er dabei folgende Regeln:

  1. Die Nahrung muss leicht essbar sein, sie sollte also sowohl mit Stäbchen als auch mit Fingern gegessen werden können. Je natürlicher die Speisen sind, umso besser.
  2. Die Portionen sollten klein und mundgerecht sein, damit man später platzsparend die Boxen befüllen kann.
  3. Möglichst viele Farben sollten in der Bento-Box auftauchen, daher sind Obst und Gemüse wichtige Bestandteile.
  4. Die Anordnung der Häppchen erfolgt nach Form und Farbe: Runde und eckige Bestandteile passen genau wie komplementäre Farbverläufe (grün und rot, blau und orange, violett und gelb) am besten zusammen.

Beachtet man diese Grundregeln, sind der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt: Gurken können zu Sternen geschnitzt oder Reis mithilfe von Formen zum Beispiel zu lustigen Tierköpfen geformt werden. Auch Muffin-Papierförmchen, Plätzchenausstecher oder Eierformer sind beliebte Hilfsmittel, um den Häppchen ein besonderes Aussehen zu verleihen.

Schon gewusst?

Bento-Boxen sind für einfache kalte Gerichte konzipiert, so dass sie sowohl für Sushi als auch traditionelle Sandwiches geeignet sind. Sie haben sogar spezielle Fächer für unsere Kikkoman Sojasaucen, so dass Sie Ihrem köstlichen Mittagessen die perfekte Würze hinzufügen können. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an praktischen Bento-Boxen. Folgen Sie dem Link für weitere Beispiele: www.japancentre.com