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So vielseitig: Quinoa

Gesund und abwechslungsreich
 

In der modernen und schnellen Küche hat Quinoa in den vergangenen Jahren eine steile Karriere hingelegt. Der Grund: Neben den gesundheitlichen Vorzügen, ist Quinoa erstaunlich vielseitig und einfach in der Zubereitung. Ob kalt oder warm – Quinoa schmeckt als fantasievoll zusammengestellter Salat, als herzhafter Snack für zwischendurch oder kann sogar den Reis in vielen Rezepten ersetzen. Man kann Quinoa auch auf der Fensterbank keimen lassen, fermentieren und selbst süße Desserts lassen sich aus Quinoa zaubern.


Ideal für Vegetarier und Veganer
 

Das nussig-aromatische Korn ist vollgepackt mit wertvollen Vitalstoffen. Vor allem wegen des hohen Eiweiß- und Eisengehalts ist Quinoa ideal für die vegetarische oder vegane Küche. Zudem enthält das Inka-Korn kein Gluten.

Lust auf diese Bowl mit Babyleaf Quinoa und Falafel? Hier geht es zum Rezept.
 

Quinoa-Sorten: Von mild-nussig bis würzig-knackig
 

Quinoa gibt es in drei verschiedenen Varianten – weiß, rot und schwarz. Die Zubereitung bleibt weitestgehend gleich. Jedoch unterscheiden sich die Sorten im Geschmack und in der Konsistenz – für jede Vorliebe also die richtige Quinoa-Sorte. Und wer sich nicht entscheiden kann, wählt einfach eine Mischung aus allen, die im Handel oft als "Tricolore" angeboten wird.

Wie wäre es mit glasierter Aubergine mit Quinoa? Hier geht es zum Rezept.

Weißes Quinoa: 

Der Klassiker, der eigentlich beige aussieht. Das Aroma ist mild-nussig und ideal für alle Rezepte – von herzhaft bis süß. Diese Sorte ist am meisten verbreitet und sollte in jedem gut sortierten Supermarkt stehen.


Rotes Quinoa:

Die rote Variante bringt nicht nur mehr Farbe in das Gericht, sondern auch ein etwas kräftigeres Aroma. Zudem verkocht das rote Quinoa nicht so rasch und bleibt bissfest. Ideal zum Beispiel für Salate oder in Bento-Boxen. Der rote Farbstoff verliert beim Kochen jedoch leider etwas an Leuchtkraft.


Schwarzes Quinoa: 

Schwarzes Quinoa ist seltener im Supermarkt-Regal zu finden. Sowohl das nussige Aroma als auch die Konsistenz sind deutlich herzhafter als bei der weißen oder roten Sorte.

 

Zubereitung: Wenn es mal schnell gehen muss
 

Die Kochzeit von Quinoa beträgt nur etwa 15 Minuten. Du kannst Quinoa auch roh essen, wichtig ist jedoch, dass Quinoa vorher immer gründlich gewaschen werden sollte – egal bei welcher Zubereitungsart. Dazu brauchst du die doppelte Menge leicht gesalzenen Wassers. Beim Garen werden die Quinoa-Samen leicht glasig und weich. Wer es lieber etwas "al dente" mag, reduziert die Garzeit um wenige Minuten. 

Tipp: Im Handel gibt es auch praktische Quinoa-Flocken. Das sind zerquetschte Quinoa-Körner, ähnlich wie bei Haferflocken. Der Vorteil: Sie können als nussige und glutenfreie Panade für Gemüse, Fisch oder Fleisch verwendet werden. Für den Rohverzehr eignet sich, am besten gepufftes Quinoa, das dem Popcorn ähnelt und wunderbar zu Müslis oder als Topping für Desserts passt.

Beim Kochen saugen die Quinoa-Körner die Flüssigkeit wie ein Schwamm auf. Statt Wasser eignet sich deshalb auch eine kräftige Brühe zum Garen – und für noch mehr Aroma, kannst du die Körner zuvor im Topf auch etwas anrösten, bevor du die Flüssigkeit hinzugibst.

Gut zu wissen: Du kannst Quinoa auch ganz einfach im praktischen Reiskocher zubereiten. Die Menge der Flüssigkeit ist die gleiche, wie bei der Zubereitung im Kochtopf. 

Lachs und Quinoa ergänzen sich einfach zu gut. Hier entlang zum Rezept.
 

Alternative zu Reis: Rezepte mit Quinoa 

Sobald das Quinoa glasig und gar ist, kann es sofort weiterverarbeitet werden. Wer es ganz einfach und unkompliziert mag: Einfach buntes Gemüse in einer Pfanne anschwitzen, nach Belieben würzen und zum Schluss das Quinoa unterrühren. Fertig! Noch einfacher geht das Würzen mit unseren Kikkoman Teriyaki Saucen.


 

Das vorgekochte Quinoa hält sich auch einige Tage im Kühlschrank und ist für die schnelle Küche dann immer griffbereit. Und weil Quinoa auch ideal für die kalte Küche ist, lassen sich damit gesunde Lunchpakete für unterwegs oder das Büro vorbereiten. Zum Beispiel als Salat mit Avocado, Radieschen und Knusper-Nüssen. Dieses Gericht lässt sich wunderbar am Vortag zubereiten und in einer Tupperdose kaltstellen. Allerdings solltest du die knackig-kandierten Nüsse erst kurz vor dem Verzehr darüber streuen. Ein Klassiker für die Mittagspause ist außerdem die japanische Bento-Box, bei der du deiner Kreativität freien Lauf lassen kannst – oder eines unserer Quinoa-Rezepte ausprobierst.

Für einen geselligen Kochabend mit Freunden empfehlen wir dir unser Rezept mit glasierter Dorade, zu der aromatisches Gemüse-Kräuter-Quinoa serviert wird. Und zum Dessert? Klar, Quinoa geht auch süß. Statt Wasser nimmst du zum Kochen einfach Kokos- oder Mandelmilch und süßt das Ganze mit Zucker oder Honig. Zum Schluss etwas Zimt und frische Beeren – und fertig ist die Milchreis-Alternative.

Quinoa, ein echtes Multitalent eben. Mehr Ideen mit dem Inka-Korn haben wir für dich in unserer Rezepte-Sammlung.