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© Zu Tisch in... Japan und Co.

Zu Tisch in... Japan und Co.

Essen gehen ist weltweit eine beliebte Art um nicht nur den Hunger zu stillen sondern vor allem häufig, um eine gute Zeit zu haben. Dabei gibt es nicht nur kulinarisch einige Unterschiede, sondern auch wie, wann und was gegessen wird. Heute werfen wir mal einen Blick auf die japanische Restaurantkultur.

In Japan ist auswärts Essen ganz besonders angesagt. Allein in Tokio gibt es über 160.000 Restaurants. Wow! Zum Vergleich: New York hat nur rund 45.000 Gastronomien zu bieten. Warum das so ist? In den japanischen Großstädten ist Wohnraum sehr knapp und sehr teurer. Oft gibt es sogenannte Mikro Apartments mit gerade mal 5 Quadratmetern. Da wird an der Einrichtung gespart, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass nicht immer eine Kochnische enthalten ist und lieber auswärts gegessen wird.

Die Auswahl an Möglichkeiten ist dabei riesig- zudem ist es in Japan üblich, auch alleine ins Restaurant zu gehen. Unzählige kleine Läden bieten morgens, mittags, abends leckere und traditionsreiche Küche, die schnell gemacht, frisch und schmackhaft ist. Dabei spezialisieren sich die Köche gerne auf ein Gericht. So gibt es traditionelle Ramen-ya, die ausschließlich die beliebten Nudelsuppen servieren. In den Sukiyaki-ya werden deftige Eintöpfe gereicht und in den Sushi-ya, ja da ist es uns allen klar, was auf den Tisch kommt: Sushi und Sashimi.

Und wer mit der Familie ausgeht, wählt gerne ein Familienrestaurant (auch Famiresou genannt). Dort gibt es in der Regel eine breitere Auswahl an Gerichten von europäischer Küche bis zur japanischen Küche. So können alle Familienmitglieder frei wählen. Anders als bei uns, wo es ein Gericht und ein Teller pro Gast gibt, sind viele kleine Leckereien typisch, die man dann miteinander teilt.Da ist für jeden was dabei.

Möglichst lokal, frisch und was fürs Auge – das ist der Anspruch vieler Japaner an die Restaurantküche. Dazu gehört auch, dass die Speisen nur dezent gewürzt werden. Mit Saucen aller Art wie Dashi, Ponzu und natürlich Sojasauce kann der Gast ganz nach eigenem Gusto abschmecken. In diesem Sinne: Gochiso-sama-deshita! Das heißt nicht einfach nur guten Appetit. Man bedankt sich mit diesem Ausdruck nach dem Essen bei allen, die ihren Teil dazu beigetragen haben: Von Mutter Natur bis zum Koch.