Sojasaucen im Etikettencheck

Sojasaucen im Etikettencheck

So wichtig frische Zutaten für die Zubereitung köstlicher Gerichte sind, so wichtig ist die Qualität der Sojasauce. Wahre Genießer erkennen eine exquisite Sojasauce anhand weniger Merkmale. Wir zeigen Ihnen, wie es funktioniert. Ganz einfach und direkt bei Ihrem nächsten Einkauf im Supermarkt. Probieren Sie es aus!

Das Wichtigste: Der Blick aufs Etikett

Was auf dem Etikett stehen sollte:

  • Eine kurze Zutatenliste. Denn grundsätzlich gilt wie für viele Lebensmittel: Je kürzer die Zutatenliste, umso besser! Bei der Kikkoman Sojasauce sind es vier Zutaten: Sojabohnen (GMO frei), Weizen, Wasser und Salz. Nichts weiter braucht eine Qualitäts-Sojasauce.
  • Die Bezeichnung „natürlich gebraut“. Je länger eine Sojasauce gebraut wird, umso besser. Bei Kikkoman dauert dieser Prozess sechs Monate.
  • Keine Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker oder Konservierungsmittel. Denn die braucht eine Qualitäts-Sojasauce nicht!
  • Kein Hinweis auf gentechnisch veränderte Zutaten.
  • Gute Nährwerte. Je höher der Eiweißgehalt, desto besser die Sojasauce. Denn der Eiweißgehalt verleiht der Sojasauce ihr so genanntes Umami. Zur Orientierung: Kikkoman hat einen Eiweißgehalt von 10 g pro 100 ml, was als „besonders hoch“ gilt.

 

Machen Sie den Flaschenhals-Test!

Ob Sie eine hochwertige Sojasauce in den Händen halten, erkennen Sie auch durch den Flaschenhals-Test. Schütteln Sie die Flasche einmal langsam und vorsichtig. Natürlich gebraute japanische Sojasauce, wie die von Kikkoman, zeigt eine rehbraune, transparente Farbe, sie ist von dünnflüssiger Konsistenz. Andere Sojasaucen hingegen, wie z. B. die chemisch hergestellte, weisen eine sirupartige Konsistenz auf und sind dunkel oder trüb in der Farbe.