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Bento – Essen aus der Box

Sie sind extrem praktisch und machen jede Mittagspause zu einem richtigen Highlight: Bento-Boxen. Der Kult aus Japan erobert Europa und bietet eine abwechslungsreiche Alternative zur „gewöhnlichen“ Butterbrotdose. Die Behältnisse leben von ungewöhnlichen Designs und ermöglichen durch integrierte Fächer, dass Speisen ohne lästiges Vermischen transportiert werden können. Das Außergewöhnliche an dieser japanischen Lunchbox: mit ihr ist ein richtiger Trend um das dekorative Zusammenstellen einer gesunden Mahlzeit entstanden – eine wahre Inspiration und für uns Grund genug, die Welt der Bento-Boxen vorzustellen.

Bento-Boxen: Eine japanische Kulturgeschichte

Kaum jemand würde bei dem Anblick der kunterbunten und hochmodernen Bento-Boxen denken, dass ihre kulturellen Ursprünge sehr weit zurückliegen. Bereits seit dem fünften Jahrhundert transportieren Menschen in Japan ihre Mahlzeiten in Behältnissen mit Trennwänden. Erste Prototypen wurden noch aus Bambus gefertigt, später aus lackiertem Holz und Anfang des 20. Jahrhunderts aus Aluminium.

Aber warum Bento? Den Namen haben die Boxen der vorherrschenden Esskultur Japans zu verdanken. Bento bezeichnet die traditionelle Darreichungsform von Speisen, die anders als in der westlichen Welt, in getrennten Schalen serviert werden. Praktisch jede Mahlzeit wird in Japan als Bento angeboten, sei es der Hamburger-Bento oder der Spaghetti-Bento. Und dank der Bento-Boxen können auch die hauseigenen Speisen ohne unschönes Vermischen transportiert werden. Moderne Varianten bestehen aus Holz, Aluminium oder Kunststoff, haben mehrere Fächer und sind zuweilen mehrstöckig – je nach Anzahl der Personen. Aus dem heutigen Alltag in Japan sind Bento-Boxen nicht mehr wegzudenken. Berufstätige und Schulkinder – alle benutzen sie. Mittlerweile ist durch das praktische Behältnis ein richtiger Essenstrend entstanden und das nicht nur in Japan. In zahlreichen Blogs tauschen sich Bento-Fans aus der ganzen Welt über Tipps und Techniken aus, um die kultige Lunchbox kreativ zu befüllen. Ganz getreu dem Motto „Das Auge isst mit“ entstehen kleine Kunstwerke, die die Vorfreude auf die Mittagspause oder den Snack zwischendurch stärken.

Eine Kunst für sich: wie man Bento-Boxen richtig bepackt

Bento-Boxen sind nicht nur von außen schick anzuschauen. Auch ihr „Innenleben“ ist in der Regel sehr attraktiv und lebt von kreativen Ideen. Jeder kann seine Bento-Box kunstvoll befüllen – beachten sollte er dabei folgende Regeln:

  1. Die Nahrung muss leicht zu essen sein, d.h. sie sollte sowohl mit Stäbchen als auch mit Fingern gegessen werden können. Je natürlicher die Speisen sind, umso besser.
  2. Portionen sollten klein und mundgerecht sein, damit man später platzsparend die Boxen befüllen kann.
  3. Möglichst viele Farben sollten in der Bento-Box auftauchen, daher sind Obst und Gemüse wichtige Bestandteile.
  4. Die Anordnung der Häppchen erfolgt nach Form und Farbe: Runde und eckige Bestandteile passen genau wie komplementäre Farbverläufe (grün und rot, blau und orange, violett und gelb) am besten zusammen. 

Beachtet man diese Grundregeln, sind der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt: Gurken können zu Sternen geschnitzt oder Reis mithilfe von Formen zu Hello-Kittys oder lustigen Tierköpfen geformt werden. Auch Muffin-Papierförmchen, Plätzchenausstecher oder Eierformer sind beliebte Hilfsmittel, um den Häppchen ein besonderes Aussehen zu verleihen.

Kikkoman goes Bento: Kalte Gerichte zum Mitnehmen

Bento-Boxen sind für kalte und unkomplizierte Gerichte gedacht, also ideal für Sushi & Co oder aber auch für die klassische „Brotzeit“. Selbst für unsere Kikkoman-Sojasaucen gibt es tolle Behältnisse, damit sie auf das i-Tüpfelchen beim Mittags-Genuss nicht verzichten müssen.

Praktische und ausgefallene Boxen finden Sie zum Beispiel hier:

http://casabento.com/

http://www.bentoshop.de/

Sie habe gerade kein Rezept parat? Kein Problem – aus unserer Rezeptsammlung haben wir Ihnen eine kleine Auswahl an Bento-tauglichen Mahlzeiten zusammengestellt: