Marinieren wie die Profis – wie du Mealprep aromatisch umsetzt
26. November 2025

Was sind die Zutaten für eine Marinade?
Eine gute Marinade ist leicht gemacht – man muss nur wissen, wie. Die richtige Mischung aus Säure, Fett, Salz, Gewürzen und Kräutern ist dabei wichtig:
- Öl: Der Geschmacksträger schlechthin. Es bindet die Aromen der Gewürze und Kräuter. Ob klassisches Olivenöl, intensives Sesamöl oder leichtes Rapsöl – die Wahl des Öls bestimmt den Charakter der gesamten Marinade.
- Säure: Sie öffnet die Oberfläche des Fleisches oder Gemüses, senkt den pH-Wert und macht das Endprodukt dadurch zart und weich. Zitronensaft, Limette oder Reisessig sind nur einige Beispiele.
- Salz: Es ist für Saftigkeit und Geschmack verantwortlich – lässt sich allerdings auch hervorragend durch Kikkoman Sojasauce ersetzen, die nicht nur Salzigkeit, sondern zusätzlich Tiefe und Umami ins Spiel bringt.
- Gewürze und Kräuter: Hier darf es großzügig zugehen. Knoblauch, Chili, Rosmarin, Thymian, Koriander Ingwer & Co. – die Zusammensetzung hängt von der gewünschten Stilistik der Marinade ab und verleiht ihr eine individuelle Handschrift.
Wichtig dabei ist vor allem für die Gastronomie: Marinaden sind keine starren Rezepte, sondern wahre Anpassungskünstlerinnen. Sie lassen sich flexibel am Küchenstil, der Saison sowie dem Speisekarten-Konzept ausrichten und können dadurch vielseitig genutzt werden – auch als Mealprep, denn: Einmal vorbereitet, können Basis-Marinaden für unterschiedliche Gerichte adaptiert werden.
Wie mariniere ich richtig?

Die Zutaten allein reichen nicht aus, um eine gute Marinade zu mischen. Die richtige Technik ist mindestens genauso wichtig. Um zähes Fleisch oder ungleichmäßige Aromen zu vermeiden, braucht es ein paar gekonnte Handgriffe. In der professionellen Küche sollten daher klare Abläufe gelten:
- Marinade anmischen: Flüssige Komponenten wie Kikkoman Sojasauce oder Kikkoman Teriyaki Marinade zuerst gründlich mit Öl und Säure vermengen, dann die Gewürze hinzufügen.
- Oberfläche vorbereiten: Fleisch oder Gemüse leicht einstechen. So finden die Aromen gleichmäßig ihren Weg in das Produkt.
- Zusammenführen: Die vorbereiteten Stücke sorgfältig von allen Seiten marinieren.
- Lagern: Das Produkt am besten in lebensmittelechten Zipperbeuteln oder vakuumiert im Kühlschrank aufbewahren. Das Vakuumieren hat den Vorteil, dass Aromen schneller und gleichmäßiger aufgenommen werden.
- Ruhezeit beachten: Je nach Produkt mehrere Stunden oder Tage marinieren. Zur Hälfte der Zeit den Beutel wenden, damit die Marinade gleichmäßig von allen Seiten einziehen kann.
- Vorbereitung vor dem Garen: Fleisch oder Gemüse eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit sich die Temperatur angleicht. Das sorgt für gleichmäßigeres Garen, mehr Saftigkeit und volleren Geschmack.
- Art der Hitze beachten: Wird das marinierte Produkt über direkter Flamme gegart, empfiehlt es sich, überschüssige Marinade abzutupfen, damit sie nicht verbrennt.
- Lebensmittelsicherheit: Marinaden, die mit rohem Fleisch in Kontakt waren, dürfen nicht ungekocht weiterverwendet werden. Ein kurzes Aufkochen macht sie allerdings als Sauce oder Glasur wieder nutzbar. Kikkoman Teriyaki Marinade eignet sich perfekt, um der Glasur nach dem Aufkochen einen extra schönen Glanz zu verleihen.
Mit diesen Tipps und Tricks steht dem richtigen Marinieren nichts mehr im Wege – den Variationen sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Sind die Produkte erst einmal mariniert, lassen sie sich problemlos lagern, einfrieren oder vorkochen – Mealprep-Style: So sind sie im Service jederzeit einsatzbereit.
Marinade für Gemüse

Vegetarische und vegane Gerichte spielen in der Gastronomie eine immer größere Rolle. Hier bieten Marinaden die Möglichkeit, Gemüse und Fleischersatzprodukte nicht nur geschmacklich aufzuwerten, sondern sie zu vollwertigen Hauptgerichten zu machen:
- Aubergine: Sesamöl, Miso, Limette, Kikkoman Sojasauce, Agavendicksaft, Knoblauch – herzhaft und mit leichter Süße.
- Tofu: Olivenöl, Erdnussöl, Kikkoman Sojasauce oder Kikkoman Teriyaki Marinade, Reisessig, Knoblauch, Lauchzwiebel – Tofu nimmt jede Art von Marinade dankend auf. Gerade für Mealprep ideal: Je länger er steht, desto intensiver schmeckt er.
- Süßkartoffel: Olivenöl, Ahornsirup, Chili, Pfeffer, Zitrone – ein Spiel zwischen Schärfe und Frische. Ein Schuss Kikkoman Ponzu Zitrone rundet die Marinade mit einer feinen Zitrusnote ab.
- Zucchini: Olivenöl, Zitrone, Knoblauch, Rosmarin, Thymian – mediterran, leicht und aromatisch. Für den zusätzlichen Umami-Kick kann hier Kikkoman Teriyaki Marinade eingesetzt werden.
Marinade für Fleisch

Auch bei Fleisch zeigt sich, wie vielseitig Marinaden sein können. Die richtige Mischung betont den Charakter der Fleischsorte und macht das Fleisch saftig, aromatisch und zart.
- Rindfleisch: Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Zitrone – der Klassiker: kräftig und elegant.
- Schwein: Erdnussöl, Ingwer, Chili, Kikkoman Sojasauce, Reisessig – exotisch, leicht süß-scharf.
- Hähnchen: Sesamöl, Curry, Zitronengras, Miso, Honig, Reisessig – aromatisch und vielschichtig, mit asiatischer Note. Die Kombination mit Kikkoman Teriyaki Marinade bietet sich hier hervorragend an – sie rundet das Geflügelaroma mit ihrer Würze und Süße optimal ab.
Besonders in der Großküche lohnt es sich, Fleisch als Mealprep in größeren Mengen zu marinieren. Dadurch sind die Produkte nicht nur vorbereitet und aus dem Kopf, sondern auch geschmacklich gleichbleibend. Wer Kikkoman Saucen als Basis verwendet, kann sicher sein, dass der Geschmack konstant bleibt – unabhängig von der Größe der Charge.
Praktische Tipps für die Gastronomie
Beim Marinieren in der professionellen Küche zählt nicht nur der Geschmack, sondern auch ein reibungsloser Ablauf. Mit ein paar einfachen Grundregeln lassen sich beide Welten optimal kombinieren.
- Hygiene: Marinaden von rohem und gegartem Fleisch immer getrennt voneinander behandeln, um die Sicherheit der Lebensmittel zu gewährleisten.
- Flexibilität: Man kann mit einer Basis-Marinade arbeiten und diese je nach Gericht variieren – zum Beispiel durch zusätzliche Kräuter oder Öle.
- Kalkulation: Durch Marinieren können preisgünstigere Fleischteile aufgewertet werden – eine wirtschaftlich attraktive Lösung, die auch zur ganzheitlichen Verwertung im Sinne von „Nose to Tail“ beiträgt.
- Zeiteinteilung: Strukturiertes Arbeiten mit Marinaden hilft in der Vorproduktion und erleichtert die Arbeit in den Stoßzeiten.
Mehr Struktur, mehr Geschmack, weniger Stress
Marinaden sind ein wertvolles Werkzeug in der professionellen Küche. Sie sorgen nicht nur für Geschmack, sondern auch für Struktur im Ablauf – von der Vorbereitung über die Lagerung bis zum finalen Teller. Mit der richtigen Kombination aus Öl, Säure, Gewürzen und Kikkoman Saucen lassen sich sowohl Fleisch als auch Gemüse in ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen lenken. Wer Marinieren zusätzlich auch als Mealprep versteht, gewinnt nicht nur Zeit und macht den Küchenalltag besser planbar, sondern sorgt auch für zufriedene Gäste – und macht seine Küche dadurch ein ganzes Stück effizienter.




