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Tipp mit Kikk

Befeuchte altes Brot mit Wasser und backe es für 7 Minuten bei 220° - so wird es wieder frisch!

Clever einkaufen und vorausschauend kochen

Gutes Essen muss nicht teuer sein. Mit einigen Tipps und Tricks lässt sich in der Küche ordentlich Geld sparen.

 

Günstige Rezepte liegen im Trend und können genauso maximalen Geschmack versprechen wie Rezepte mit exklusiven, teuren Zutaten. Es bedarf lediglich etwas mehr Überblick, Planung und Kreativität. Klar ist, dass klassische Sattmacher wie Pasta, Reis und Kartoffeln immer eine gute und günstige als auch gesunde Grundlage bieten. 

Und auch Würze bringt man schon mit einigen wenigen Zutaten wunderbar ins Kochspiel, da sie in ihrer konzentrierten Form extra viel Umami bereithalten. Kikkoman Sojasauce etwa gilt nicht umsonst als idealer Allrounder, der viele Gerichte pimpt – angefangen bei der Bolognese bis hin zum Schokokuchen. Für das volle Sparpotential lässt sich allerdings noch an einigen Stellschrauben mehr drehen.

 

Planung ist die halbe Miete 

 

 

Um sinnloses Anhäufen von Lebensmitteln oder gar zu frühes Wegwerfen zu vermeiden, tut gut daran, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen. Der fängt bei den eigenen Vorräten an. Die wenigsten wissen wirklich, was sich mit der Zeit alles an Lebensmittel-Schätzen in Küchenregalen und Abstellkammern versteckt. Und wann läuft eigentlich das eingefrorene Essen ab, das sich im Tiefkühlfach stapelt? Auf dieser Basis erstellt man sich dann am besten einen Wochenplan. Was will ich kochen? Was habe ich dafür bereits da und was muss ich einkaufen? Fortgeschrittene Sparfüchse erstellen so einen Mealplan sogar für den ganzen Monat.

 

Clever einkaufen = günstig kochen

 

 

Den nächsten großen Spar-Unterschied macht der Besuch des Supermarktes. Den sollte niemand hungrig antreten. Denn dann kommt es schnell zu Lustkäufen und es landet allerhand im Einkaufswagen, was man vermutlich zu Hause gar nicht (auf-)braucht. Damit du satt, zügig und effektiv durch die Regale navigierst, hat außerdem der gute alte Einkaufszettel – bzw. eine Notiz im Handy – absolut Sinn. Nur die logische Konsequenz vom Mealplan. 
Auch der Blick auf das Haltbarkeitsdatum ist hilfreich. Meistens steht alles, was bald abläuft in der vordersten Reihe, daher lohnt es sich in die zweite oder dritte Reihe zu greifen, damit es sich auch zur längeren Lagerung eignet. 
Tipp: Hartkäse am Stück ist meist günstiger, als fertig geriebener Käse und auch länger haltbar. Für die nächste Pasta oder Pizza also lieber selbst zur Reibe greifen. 

 

Saisonale und regionale Produkte

 

 

Auch wenn das Standardsortiment im Supermarkt schnell mehr als 10.000 Artikel umfasst, solltest du dir vor Augen führen, dass vieles davon gerade weder Saison hat, geschweige denn aus der Region kommt. Und dass beide Umstände den Preis ordentlich nach oben treiben. Importierte Erdbeeren kosten zum Beispiel häufig im Winter viel mehr, als die heimischen im Sommer. Kartoffeln haben dagegen immer Saison und kommen in der Regel von hier. Weiterhin hat es unter Umständen Sinn, den Lebensmitteleinkauf noch um eine Biokiste oder den Gang zum Wochenmarkt zu ergänzen. Dort findest du eine Vielzahl lokaler Produzentinnen und Produzenten, die ihre Ware zu fairen Preisen anbieten und auf Nachfrage oft schöne Tipps zur Zubereitung geben. Saisonale Produkte schmecken zudem auch noch richtig gut.

Tipp: Es ist wesentlich ergiebiger Küchenkräuter, die nachwachsen zu kaufen. Im Idealfall kannst du sie im Garten anbauen, ein Kräutertopf auf dem Balkon oder Fensterbrett funktioniert aber auch wunderbar.

 

Alles zweimal verwerten

 

Mit dieser optimalen Vorbereitung kocht und backt es sich schließlich fast von allein. Denn nicht nur beim Selberkochen, sondern auch beim Brot- und Kuchenbacken kosten die eigenen Erzeugnisse nur einen Bruchteil von dem, was man fürs Fertigprodukt bezahlt. Das hat schon beim Singlehaushalt Sinn. Denn selbst wer nicht für die Verpflegung einer vierköpfigen Familie zuständig ist, friert einen (größeren) Teil einfach ein. Das Gleiche gilt für Brühen, Suppen und Saucen, die sich problemlos und perfekt portioniert bei Bedarf später wieder auftauen lassen. Das spart Zeit und Geld


Alles, was sich von seiner Beschaffenheit nicht zum Einfrieren eignet oder von der Menge her nicht lohnt, gehört gut verpackt in den Kühlschrank – keinesfalls weggeschmissen. Reste von Reis, Fleisch, Fisch und Gemüse machen sich noch ganz wunderbar in einer Rainbow Bowl, landen in der nächsten Quiche, im Auflauf oder toppen zum Lunch die Bentobox im Büro. Die Resteküche lässt sich sogar noch weiterspinnen. Stichwort: Ketten-Kochen. Wer am ersten Tag zum Beispiel Kartoffeln kocht, brät sie am zweiten Tag an und serviert sie mit einem Salat. Der kommt am dritten Tag nochmal zur Pasta auf den Tisch, die wiederum an Tag vier im Nudelgratin verschwindet.


Und wer es wirklich wissen will – Stichwort Zero Waste – experimentiert sogar mit Apfelschalen, Karottengrün oder Kartoffelkochwasser. Letzteres lässt sich durch die enthaltene Stärke noch wunderbar zum Abbinden von Saucen und Suppen verwenden. Altes eingeweichtes Brot macht jeden Hackbraten locker oder kommt als Semmelknödel zurück auf den Teller. Mit etwas Kreativität haben viele vermeintliche Leftover-Lebensmittel einen zweiten, großen Auftritt in der Küche. Das beeindruckt im Zweifel sogar Gäste nachhaltig, sorgt für Gesprächsstoff und steckt mit soviel Inspiration zum Nachahmen und -kochen an.